Später, nach dem Studium, spielt es tatsächlich eine Rolle, dass man das Bohemicum gemacht hat?
Lohnt es sich wirklich, während des Studiums, diese zusätzliche Belastung auf sich zu nehmen, und sich eine studienbegleitende Ausbildung aufzuhalsen?
Das Bohemicum kann später tatsächlich eine wichtige Rolle spielen, Türen öffnen, eine Chance sein. Eins ist gewiss: Auf keinen Fall schadet es. Denn noch immer ist Tschechisch nicht die gängige Fremsprache, damit hebt man sich von seinen Mitbewerbern ab. Warum also nicht diese Möglichkeit nutzen? Sein Studium durchziehen, und zusätzlich etwas machen, was nur wenige tun. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland sind es nur zwei Universitäten - Regensburg und Passau -, die eine solche Möglichkeit anbieten: Tschechisch zu lernen, und dazu ein Angebot an Lehrveranstaltungen, die Land und Kultur nahe bringen.
Und während des Studiums bietet sich die Möglichkeit für ein zwei Semester nach Tschechien zu gehen. Es besteht ein großes Angebot an Praktika bei Firmen, Instituten, Organisationen. Hier bietet sich einem die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu sammeln, über die nicht jeder verfügt, neue Arbeitsfelder für sich zu entdecken.
Tschechien liegt vor der Haustür. Doch wartet es immer noch darauf, entdeckt zu werden.
Hier Beispiele von Absolventen, die diese Chance für sich genutzt haben
Anett Browarzik (heute beim Tschechischen Zentrum München)
Christoph Esser (heute bei Škoda Auto a.s.)
Patrick Gschwend (heute bei Radio Prag)
Veronika Hofinger (heute bei Brückenland Bayern Böhmen)
Wolfgang Schwarz (heute beim Adalbert Stifter Verein)
Susanne Volk (heute bei Collegium Carolinum)
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