Tschechisch auf Deutsch 4


Das Bohemicum Regensburg-Passau an der Universität Regensburg veranstaltet vom 18. bis 20. Sep­tember 2015 die 4. Fachtagung zu Tschechisch als Fremdsprache mit dem Titel Tschechisch auf Deutsch 4: Varietäten und Lernvarietäten.

In den letzten 25 Jahren konnte sich Tschechisch als Fremdsprache nicht nur in Tschechien als eigenständiges Fach konstituieren, auch in Deutschland und Österreich haben sich eigenständige Studiengänge zu Tschechisch etabliert, die in gegebenen Umständen Tschechisch als Fremdsprache im Fokus haben.
Zu den Fragen, die im Fach Tschechisch als Fremdsprache aktuell diskutiert werden und diskutiert werden müssen, gehört auch die Frage nach dem Umgang mit den Varietäten im Unterricht und bei der Leistungsbewertung. Denn einerseits wird die Relation von Standard und Non-Standard in der Sprachwissenschaft erneut kritisch verhandelt, andererseits stellt sich im Zusammenhang mit den Empfehlungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder bei der Entwicklung von zertifizierten Prüfungen für Tschechisch als Fremdsprache die Frage nach dem Umfang und der Art und Weise der Reduktion von Lernvarietäten, deren Herausbildung in einigen neuen Tschechisch-Lehrwerken bewusster vorausgesetzt und gesteuert wird. Diese Fragen haben ihre Relevanz nicht nur im Hinblick auf unterschiedliche Zielgruppen beim Erwerb des Tschechischen als Fremdsprache, die unterschiedliche Motivation und unterschiedliche Kenntnisniveaus des Tschechischen mitbringen und anstreben, sondern auch im Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse der Lernenden mit herkunftssprachlichen Vorkenntnissen.

Im Rahmen des ersten Tagungsteils (18.9. ab 13.30 Uhr) werden zwei Impulsvorträge der Vertreter der bayerischen Wirtschaft stattfinden (Richard Brunner, Geschäftsführer IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und Joachim Ossmann, Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Bundesagentur für Arbeit), die von der Praxis heraus auf die Bedeutung der Tschechischkenntnisse für die Region hinweisen werden. Des Weiteren wird Frau Maria Kinzinger, Ministerialbeauftragte für die Realschulen im Regierungsbezirk Oberpfalz, zum Tschechischunterricht an Realschulen berichten.

Im wissenschaftlichen Teil der Tagung (ab 18.9., 16 Uhr) werden drei Impulsvorträge von Denisa Bordag, Lída Holá und Václav Cvrček sowie Beiträge zu den Themen „Standard und Non-Standard“, „Reduktion in Lernvarietäten“, „Bilinguale Sprecher und ČaF-Unterricht“, „Varietäten und Testen“, „Varietäten in Lehrwerken“ präsentiert.



Zu der Tagung sind alle Interessenten herzlich einladen, eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Hier Infos zu Rückmeldung, Rundbrief Nr. 2, Tagungsprogramm

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